Sir Isaac Newton


Sir Isaac Newton gilt als Begründer der theoretischen Physik. Durch seine Berechnungen der Himmelsmechanik schien der wissenschaftliche Determinismus belegt zu werden, während seine Gravitationslehre heute durch die einsteinsche Relativitätstheorie ersetzt worden ist. Seine Inifinitesimalrechnung (Differentialrechnung) hat jedoch bis heute Gültigkeit, genau so wie seine Brechnungsgesetzte in Bezug auf die Spektralfarben. Newton hatte sogar schon die Idee geäußert, dass das Licht aus Teilchen, den Korpuskeln, bestehen könnte. Isaac Newton wurde am 04.01.1643 in Woolsthorpe bei Grantham (Lincoln) in England geboren und verstarb am 31.03.1727 in Kensington. Er war halbweise, wuchs jedoch trotzdem bei seiner Großmutter auf, weil seine Mutter Hannah Newton den geistlichen Barnbabas Smith heiratete. Dieses traumatische Erlebnis sollte Newton seiner Mutter nie verzeihen. Daher wirkte er auch psychisch labil.

Newton widmete der Bibel mindestens genau soviel Zeit, wie den Physik- und Mathematikwissenschaften. Dies und die Tatsache, dass er sich so stark mit der Himmelsmechanik auseinander setzte sind Anzeichen dafür, dass er seinen verstorbenen Vater kennen lernen wollte, den er vermutlich in der Unendlichkeit des Alls glaubte. Weiterhin forschte er über die Alchemie, er versuchte tatsächlich unedle Metalle in Gold zu verwandeln. Viele Bücher wurden von ihm zu diesem Thema verfasst, doch sind sie inhaltlich wertlos.

1661 wurde er im Alter von 18 Jahren (das Durchschnittsalter für damalige Studiumsanfänger lag bei 16 Jahren) auf das Trinity College in Cambridge aufgenommen. Nach vierjährigem Studium wurde er 1969 Professor für Mathematik an dieser Schule und Inhaber des Lukasischen Lehrstuhles. Bereits 1666 entwickelte er die Infinitesimalrechnung, welche Newton 1704 veröffentlichte.

1672 wurde der bedeutende Forscher Mitglied der Royal Society, der höchsten wissenschaftlichen Vereinigung Englands, deren Präsident Newton von 1703 bis zu seinem Tode war.

1687 veröffentlicht Newton seine „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“, wohl das bedeutendste Werk der klassischen theoretischen Physik. Unter anderem legt er mit diesem Werk die Grundlage für unser heutiges Verständnis der Planetenbewegungen und erörtert die Idee des Vorhandenseins einer ganz bestimmten Kraft: der Gravitation. 1704 bringt er ein weiters bedeutendes Werk, die „Opticks“ heraus, in dem er seine Lichtbeobachtungen niederschreibt (z.B. Spektralfarbentheorie). Somit löste er auch ein großes damals vorherrschendes Problem: Wenn man bei großen Teleskopen hindurch schaute, so stellte man Farbränder fest. Diese wurden durch die letzte Linse verursacht. Newton wechselte diese Linse durch einen Parabolspiegel aus und das Problem war gelöst. So hatte Newton viele geniale Einfälle - die Differentialrechnung gehört ebenso dazu. Es stand jedoch nicht ganz fest, ob der Engländer Isaac Newton oder der Deutsche Gottfried Wilhelm Leibnitz diese Rechnung als erster entdeckte. Es kam zu einem erbitterten Streit zwischen den beiden, der erst beigelegt war als Leibnitz starb. Es gilt heute als bewiesen, dass Leibnitz und Newton diese Mathematik unabhängig voneinander entwickelten. Isaac war ein rachsüchtiger Mensch und so war dies nicht der einzige erbitterte Kampf den er führte.

Nach einer schweren nervlichen Erkrankung 1693 wurde er Münzwardein in London. Hier verbreitete er Angst und Schrecken in der Unterwelt durch seine erbarmungslosen Verfolgungsmethoden.

Demzufolge war Newton kein angenehmer Zeitgenosse, er gehört jedoch trotzdem zu den größten Wissenschaftlern der Welt, und was für uns heute das E = mc² ist, war für die damalige Zeit die Formel für die Gravitation.